post

Die Grippe-Saison steht vor der Tür – Wann ist der beste Zeitpunkt für die Impfung?

Die Tage werden kürzer und kälter. Selbst nach einem erneut überdurchschnittlich warmen Sommer wie in diesem Jahr, kommt irgendwann die kältere Jahreszeit und damit unweigerlich die Erkältungs- und Grippesaison. Erkältungen, häufig auch als „grippaler Infekt“ bezeichnet und die echte Virus-Grippe, auch als Influenza bezeichnet, sind verschiedene Erkrankungen, die durch unterschiedliche virale Erreger verursacht werden. Die eher harmlosen Rhino-Viren sind für Erkältungen verantwortlich, während die echte Grippe durch Influenza-Viren verursacht wird, gegen die auch geimpft werden kann.

Die durch Influenza-Viren ausgelöste Grippe ist eine schwerwiegende Erkrankung, die bei Risikogruppen und älteren Menschen nicht selten mit dem Tod enden kann. So gibt es allein in Deutschland bei hoher Dunkelziffer in jeder Saison mehrere Hundert dokumentierte Grippetote. Das könnte mit einer Grippeimpfung verhindert werden, da nur diese einen Schutz vor dem Virus bietet. Die aktuellen Grippeimpfstoffe für die Saison 2019/20 stehen etwa ab Anfang Oktober zur Verfügung. Ab diesem Zeitpunkt kann auch geimpft werden.

Grippeimpfung bis Mitte November erledigen

Der optimale Zeitpunkt für eine Grippeimpfung ist abhängig vom ersten signifikanten Auftreten der Grippeviren und theoretisch von der Schutzdauer des Grippeimpfstoffes. Die Arbeitsgemeinschaft Influenza dokumentiert jedes Jahr das Auftreten von Atemwegsinfekten und Grippeviren. Danach war in den letzten Jahren kein signifikanter Anstieg vor der 50. Kalenderwoche, also Anfang bis Mitte Dezember zu verzeichnen. Um bis zu diesem Zeitpunkt optimalen Impfschutz zu erreichen, sollte die Grippeschutzimpfung also bis Mitte November erfolgt sein. Natürlich kann je nach individueller Situation und tatsächlichem Verlauf der Grippewelle auch eine spätere Impfung noch sinnvoll sein. Einmal geimpft hält die Schutzwirkung des Impfstoffes etwa 6-12 Monate an. Eine Impfung pro Saison ist also ausreichend.